Dieser 12,1 Zoll Open Frame Touch Monitor wurde für die Integration in Bedienfelder von Druckmaschinen entwickelt. Das kompakte 4:3-Format eignet sich für Auftragsauswahl, Maschinenstatus, Geschwindigkeitsanzeige, Registerdaten, Bahnspannung, Fehlermeldungen und Wartungsseiten, die von der kundenseitigen SPS- oder IPC-Software bereitgestellt werden.
Die offene Rahmenkonstruktion wird innerhalb des Maschinengehäuses montiert und kann an Einbauöffnung, Befestigungspunkte, Deckglas, Kabelrichtung und Schnittstellen angepasst werden. Touch-Funktion, Glasaufbau und Störfestigkeit sollten mit dem endgültigen Schaltschrank, Netzteil, Host-System und den elektrischen Antrieben der Druckmaschine geprüft werden.
Moderne Druckmaschinen müssen zahlreiche Prozessinformationen auf begrenzter Bedienfläche darstellen. Dazu gehören Auftragsdaten, Maschinenzustand, Druckgeschwindigkeit, Materialzuführung, Registerstatus, Bahnspannung, Alarmmeldungen und Wartungshinweise.
Das 12,1-Zoll-Display im 4:3-Format ist besonders für Bedienoberflächen geeignet, die mit Parameterlisten, vertikalen Menüs, Statusfeldern und klassischen HMI-Seiten arbeiten. Im Vergleich zu einem Breitbildmonitor benötigt das 4:3-Format weniger horizontale Frontfläche und kann deshalb besser in schmale Maschinenpulte oder bestehende Schaltschränke passen.
Das Seitenverhältnis allein reicht jedoch nicht aus, um den Monitor als direkten Ersatz für ein vorhandenes HMI zu beschreiben. Auflösung, aktive Anzeigefläche, Außenmaße, Einbauöffnung, Lochpositionen, Signaltiming, Touchschnittstelle und Eingangsspannung müssen separat verglichen werden.
Der Monitor ist nicht als freistehender Desktop-Bildschirm vorgesehen. LCD, PCAP-Touchsensor und Displayelektronik werden in einer Open-Frame-Struktur innerhalb des kundenseitigen Maschinengehäuses montiert.
Diese Konstruktion ermöglicht eine Anpassung an Frontplatte, Halterung, Einbautiefe und Kabelführung der Druckmaschine. Vor der Musterfertigung sollten mindestens folgende mechanische Punkte geprüft werden:
Da die rückseitige Elektronik offen in der Maschine installiert wird, muss das Maschinengehäuse den erforderlichen Schutz gegen Staub, Flüssigkeiten und unbeabsichtigten Kontakt bereitstellen.
Je nach Druckverfahren können Papierstaub, Etikettenmaterial, Farbnebel, Klebstoffreste oder ölhaltige Verschmutzungen auf der Bedienoberfläche auftreten. Ablagerungen am Glasrand oder auf einer ungleichmäßig abgedichteten Front können die Reinigung erschweren und bei kapazitiven Touchsystemen zu ungewollten Signaländerungen beitragen.
Eine an das Maschinengehäuse angepasste Deckglasscheibe kann eine möglichst ebene Bedienfront ermöglichen. Optional können AG- oder AF-Oberflächen geprüft werden. Eine AF-Behandlung kann Fingerabdrücke und bestimmte Verschmutzungen leichter entfernbar machen; ihre Beständigkeit muss jedoch mit dem tatsächlich verwendeten Reinigungsmittel getestet werden.
In Druckbetrieben werden unterschiedliche Reiniger für wasserbasierte Farben, UV-Farben, Klebstoffe oder Maschinenöl eingesetzt. Nicht jedes Reinigungsmittel ist mit Glasbedruckung, optischer Beschichtung, Klebstoff und Dichtung kompatibel.
Der Betreiber sollte deshalb das vorgesehene Reinigungsmittel, die Konzentration, die Einwirkzeit und das Reinigungsintervall vor der Materialfreigabe angeben. Eine allgemeine Aussage wie „beständig gegen alle Lösungsmittel“ wäre ohne entsprechende Prüfung technisch nicht belastbar.
Direkt über dem Bedienfeld montierte LED-Leuchten oder helle Produktionshallen können Spiegelungen auf dem Deckglas verursachen. Eine AG-Oberfläche kann diffuse Reflexionen reduzieren, während eine AR-Behandlung direkte Oberflächenreflexionen verringern kann.
Die Auswahl sollte anhand der tatsächlichen Lichtquelle, des Displaywinkels und der erforderlichen Bildschärfe erfolgen. Eine zu starke AG-Struktur kann kleine Texte weniger scharf erscheinen lassen. Deshalb müssen Entspiegelung und Lesbarkeit gemeinsam bewertet werden.
Maschinenbediener können Nitril-, Montage- oder andere Arbeitshandschuhe tragen. Da Handschuhmaterial und -stärke das kapazitive Signal beeinflussen, muss die Touchfunktion mit dem tatsächlich eingesetzten Handschuh geprüft werden.
Eine pauschale Erhöhung der Touch-Empfindlichkeit ist keine vollständige Lösung. Zu hohe Empfindlichkeit kann die Störanfälligkeit erhöhen. Touchschwelle, Filterung, Baseline-Verfolgung und Randverhalten sollten mit dem finalen Deckglas und Maschinengehäuse abgestimmt werden.
Papiertransport, Walzen, Schneidwerke und Antriebseinheiten können Vibrationen auf das Bedienpult übertragen. Eine ungeeignete Halterung kann langfristig zu gelösten Verbindungen, mechanischer Spannung am Display oder ungleichmäßigem Druck auf das Deckglas führen.
Der Open-Frame-Monitor sollte deshalb über definierte Befestigungspunkte montiert werden. Halterung, Schraubensicherung, Kabelentlastung und mögliche Schwingungsübertragung müssen vom Maschinenhersteller in der vollständigen Konstruktion bewertet werden.
Servoantriebe, Frequenzumrichter, Relais, Heizelemente, UV-Härtungssysteme und Schaltnetzteile können leitungsgebundene oder abgestrahlte Störungen erzeugen. Diese Störungen können über Stromversorgung, USB-Kabel, Metallgehäuse oder andere Leitungen in das Touchsystem einkoppeln.
Ein Display, das auf dem Labortisch korrekt funktioniert, kann sich nach dem Einbau in die Druckmaschine anders verhalten. Deshalb sollte die Touchfunktion mit dem endgültigen Netzteil, Erdungskonzept, Host-PC, Kabelweg und den aktiven Maschinenantrieben validiert werden.
Der Monitor kann als Anzeige- und Eingabegerät für die kundenseitige Maschinensteuerung verwendet werden. Mögliche HMI-Inhalte sind:
Die Messwerte, Prozesslogik und Maschinenbefehle werden nicht vom Monitor erzeugt. Sie stammen von der SPS, dem Industrie-PC oder der Steuerungssoftware des Maschinenherstellers.
Dieser Touchmonitor ist für Maschinenbedienung und Prozessanzeige vorgesehen. Er ist nicht automatisch ein farbkalibrierter Proof-Monitor für die verbindliche Beurteilung von Druckfarben. Wenn eine normgerechte Farbbewertung erforderlich ist, müssen Farbraum, Kalibrierung, Umgebungslicht und das entsprechende Messsystem separat definiert werden.
Der Monitor ersetzt außerdem weder eine SPS noch einen Industrie-PC. CPU, Speicher, Betriebssystem, Kommunikationsschnittstellen und Maschinenprogrammierung sind nur enthalten, wenn dafür eine separate Panel-PC-Konfiguration vereinbart wurde.
Ein gewöhnlicher PCAP-Touchmonitor ist kein sicherheitsgerichtetes Steuergerät. Not-Halt, Schutztürüberwachung, sichere Antriebsabschaltung und weitere Maschinen-Sicherheitsfunktionen müssen über die dafür vorgesehenen zertifizierten Komponenten realisiert werden.
Sicherheitskritische Funktionen sollten nicht ausschließlich als Touchschaltfläche umgesetzt werden.
| Produkttyp | Open-Frame-Touchdisplay zur Maschinenintegration |
|---|---|
| Bildschirmdiagonale | 12,1 Zoll |
| Seitenverhältnis | 4:3 |
| Hauptanwendung | Bedienfelder von Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen |
| Touchtechnologie | Projected Capacitive Touch (PCAP) |
| Touchpunkte | Nach Touchcontroller, Betriebssystem und HMI-Anforderung |
| Touchschnittstelle | USB oder projektspezifische Schnittstelle |
| Displayauflösung | Nach freigegebenem 12,1-Zoll-LCD-Datenblatt zu bestätigen |
| LCD-Helligkeit | Nach Hallenbeleuchtung und Einbauwinkel auszuwählen |
| Betrachtungswinkel | Gemäß freigegebener LCD-Konfiguration |
| Deckglas | Stärke, Kontur, Randbedruckung und Logo projektbezogen anpassbar |
| Oberfläche | AG, AR oder AF nach Licht- und Reinigungsanforderung prüfbar |
| Bonding | Air Bonding oder Optical Bonding nach freigegebenem Aufbau |
| Videoschnittstelle | Nach Signalausgang von SPS-HMI-Controller oder Industrie-PC zu definieren |
| Montage | Open Frame, kundenspezifischer Einbaurahmen oder Sonderhalterung |
| Außenabmessungen | Nach Auswahl von LCD und Rahmen zu bestätigen |
| Aktiver Anzeigebereich | Nach freigegebenem LCD-Datenblatt zu bestätigen |
| Einbauöffnung | Anhand der kundenseitigen Maschinenzeichnung festzulegen |
| Befestigungspunkte | Über die freigegebene mechanische Zeichnung zu definieren |
| Eingangsspannung | Nach ausgewähltem Display-Controllerboard zu bestätigen |
| Leistungsaufnahme | Abhängig von LCD, Backlight und Controllerboard |
| Betriebstemperatur | Nach finaler LCD-, Touch- und Elektronik-BOM zu bestätigen |
| Frontschutz | Projektbezogene Frontabdichtung möglich; Schutzgrad erst nach Validierung |
| Systemkompatibilität | Windows, Linux oder Android nach Controller- und Host-Prüfung |
| Konformitätsunterstützung | CE, FCC, RoHS, REACH oder weitere Unterlagen nach Zielmarkt und finaler Konfiguration |
| Geschäftsmodell | OEM-/ODM-Projektangebot, kein fest bepreistes Einzelhandelsprodukt |
Hinweis: Auflösung, Helligkeit, Außenmaße, Einbauöffnung, Schnittstellen, Spannung, Leistungsaufnahme, Temperaturbereich und Schutzgrad dürfen erst nach Freigabe von LCD, Controllerboard, Mechanik und Projekt-BOM als feste Werte veröffentlicht werden.
Das Format eignet sich für kompakte Maschinenpulte, Parameterlisten, vertikale Menüs und bestehende HMI-Oberflächen im 4:3-Layout. Die endgültige Auswahl muss anhand von Auflösung, Betrachtungsabstand, aktiver Fläche und verfügbarer Frontfläche erfolgen.
Nicht allein aufgrund der Bildschirmgröße. Auflösung, aktive Fläche, Außenmaße, Einbauöffnung, Lochpositionen, Eingangssignal, Touchschnittstelle und Stromversorgung müssen übereinstimmen oder angepasst werden.
Eine Handschuhbedienung kann geprüft werden. Das Ergebnis hängt von Handschuhmaterial, Dicke, Deckglas, Erdung, Touchcontroller und Firmware ab. Ein Test mit dem tatsächlichen Produktionshandschuh ist erforderlich.
Nein. Die rückseitige Elektronik benötigt Schutz durch das Maschinengehäuse. Eine frontseitige Abdichtung kann projektbezogen entwickelt werden, muss aber mit Frontglas, Dichtung, Rahmen und Einbau validiert werden.
Das hängt vom konkreten Reinigungsmittel und vom finalen Glasaufbau ab. Reinigungsmittel, Konzentration, Einwirkzeit und Reinigungsintervall müssen vor der Materialfreigabe angegeben und geprüft werden.
Es ist primär für Maschinenbedienung und Prozessanzeige vorgesehen. Eine farbverbindliche Beurteilung erfordert eine separat definierte und kalibrierte Proofing-Lösung.
Die vollständige Anlage muss mit finalem Netzteil, Erdung, Kabelweg und aktiven Antrieben geprüft werden. Je nach Ursache können Kabeltrennung, Abschirmung, Filterung, Erdung und Touch-Firmware angepasst werden.
Nein. Das Produkt ist ein Display- und Touch-Eingabegerät. SPS, Rechner, Betriebssystem und Maschinenanwendung werden separat spezifiziert.
Senden Sie uns die Zeichnung des Bedienfelds, die benötigte aktive Fläche, Einbautiefe, SPS- oder IPC-Schnittstelle, Stromversorgung, Handschuhart, Reinigungsmittel und Informationen zu den elektrischen Antrieben. Ever Glory prüft anschließend LCD, PCAP-Touch, Deckglas, Einbaurahmen, Anschlüsse und Musterkonfiguration.
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